Checkliste Kaninchen – soll ich es erlauben?

16. November 2010

Früher oder später kommen die meisten Kinder auf die Idee, sich ein Haustier zu wünschen. Oft geäußerte Wünsche sind der nach einem Pferd oder einem riesigen Hund (auf dem man vielleicht auch mal reiten kann?). In diesen Fällen ist es einfach, dem Kind zu erklären, warum ihm dieser Wunsch leider nicht erfüllt werden kann. Doch wie sieht es bei einem Kaninchen aus? Eigentlich gibt es doch kaum einen Grund, zu diesem süßen Kuscheltier „nein!“ zu sagen, oder? Doch, die gibt es! Auch ein Kaninchen bedeutet Arbeit und Verantwortung, der sich nicht jedes Kind wirklich stellen möchte und kann.

Daher finden Sie hier eine kurze Checkliste, mit Hilfe derer Ihnen die Entscheidung, ob Sie ein Kaninchen erlauben sollten oder nicht, hoffentlich leichter fällt.

Als erstes sollten Sie sich und ihr Kind fragen, warum es ein Kaninchen möchte. Neigt Ihr Kind zu fixen Ideen, die dann eben so schnell wieder vergessen sind? Hat gerade ein Freund oder eine Freundin ein Kaninchen bekommen und könnte es sein, dass ihr Kind lediglich mitziehen möchte? Stellen Sie sicher, dass der Kauf des Kaninchens kein „Schnellschuss“ ist. Warten Sie ruhig ein paar Wochen ab und beobachten Sie, wie ihr Kind reagiert. Verliert es recht schnell die Lust und hat schon bald eine neue Idee, wissen Sie, was (nicht) zu tun ist. Bleibt Ihr Kind aber hartnäckig und versichert Ihnen glaubwürdig, dass es wirklich ein Kaninchen haben möchte und sich auch dauerhaft darum kümmern wird, sollten Sie mal einen Schritt weiter denken.

Überlegen Sie mit Ihrem Kind zusammen, wo das Kaninchen bzw. sein Stall hinkommen könnte. Ist es bei Ihnen zu Hause so schon sehr eng? Oder haben Sie genügend Platz und Ihnen fallen ohne Probleme gleich mehrere Stellen ein, an denen das Kaninchen sein neues Zuhause beziehen könnte? Zwar nimmt ein Kaninchen-Stall natürlich bei weitem nicht so viel Platz ein wie ein Hund oder eine Katze, aber ein bisschen Platz sollte schon da sein. Ähnlich sieht es beim Geld aus. Reichtümer verschlingt ein Kaninchen nicht, aber es will natürlich gefüttert werden, einen sauberen Stall haben und hin und wieder zum Tierarzt. Überlegen Sie genau, ob ein Tier in Ihre Lebenssituation passt.

Ein Punkt, der etwas banal klingt, aber ungemein wichtig ist, soll hier auch nicht unangesprochen bleiben. Vergessen Sie nicht, an die Möglichkeit einer Allergie zu denken. Reagieren Sie oder ein Familienmitglied häufig allergisch, sollten Sie vor Anschaffung eines Kaninchens unbedingt sicherstellen, dass keine Allergie gegen Kaninchenfell vorliegt.

Mein Name ist Hase ich weiß Bescheid

15. Januar 2010

Warum Kaninchen?

Für Kinder ist das Kaninchen ein lehrreiches Tier,das Verantwortung und Liebe fordert und ein echter Spielkamerad sein kann. Mit schätzungsweise 2,5 Millionen Kaninchen in deutschen Haushaltenhat sich das Felltier in Deutschland zum beliebtesten Kleintier entwickelt. Sein Vorteil liegt auf der Hand: Es hat geringen Platzbedarf – im Vergleich zu Hunden und Katzen – es ist tagsüber wach und nicht nachts wie der Hamster und das Kaninchen ist im Vergleich mit Vögeln oder Meerschweinchen eher ruhig. Kleinwidder

Übrigens: Kaninchen zählen nicht zu den Nagetieren (Rodentia),